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Bleib bloß nicht wie Du bist

Menschen mögen Geburtstage

Vielleicht nicht den bei der komischen Großtante, deren Sammlung von Porzellanpuppen Dich aus allen Winkeln des stickigen, leicht staubigen Wohnzimmers zu beobachten scheinen, aber die Geburtstage von guten Freunden, enger Familie oder vielleicht die der eigenen Kinder. Und in den allermeisten Fällen natürlich auch den eigenen!

Wie sieht’s bei Dir aus? Fängst Du beim Gedanken an Deinen Geburtstag schon zu träumen an? Oder läuft es Dir kalt den Rücken runter, weil die nächste Null immer näher rückt?

Deshalb freue ich mich auf meine Geburtstage

Ich für meinen Teil mag meinen Geburtstag. Zwar gehöre ich nicht zu denjenigen, die sich an dem Tag extrem feiern lassen oder die Geburtstagsfeier direkt in eine mehrtägige Veranstaltung von gleicher Bedeutungsschwere eines Papstbesuchs aufblasen. Aber ich mag ihn.

Ich freue mich, Freunde und besonders meine Familie um mich zu haben.

Denn allen voran ist meine Familie für mich auch ein wahnsinniger Motivator, zeitlich und beruflich selbstbestimmter zu werden, um mir auch einfach spontan für sie Zeit nehmen zu können. Am liebsten natürlich für schöne Anlässe. Aber ich will auch in schweren Zeiten notfalls alles stehen und liegen lassen können, um mit Rat und Tat oder einer tröstenden Schulter da sein zu können…

Aber zurück zu den schönen Momenten – wie meinem Geburtstag!

Bräuche, die ich liebe

Wie gesagt, ich brauche an meinem Geburtstag nicht großartig im Mittelpunkt stehen – das tue ich als Podcaster und Speaker eh schon oft genug. Das ist auch ein Grund, warum es an meinem Geburtstag keine großen Bräuche gibt, die unbedingt eingehalten werden müssen – bis auf zwei Ausnahmen.

Ich musste – soweit ich mich erinnern kann – erst einmal auf eine Geburtstagskerze verzichten und zwar, weil ich in Island am Gepäckband stand, als es Mitternacht wurde, und im Anschluss direkt unseren Geländewagen abholen musste. Bei dieser Ausnahme soll es dann auch bitte bleiben. Das Auspusten der Kerze ist einfach eine schöne, kleine Geste, die den Tag besonders macht.

Und der zweite Brauch, den ich mit eisernem Willen durchsetze, ist meine Geburtstagstorte!
Ja, ich bin Ernährungscoach und ja, ich lebe sehr gesund. Das heißt aber nicht, dass ich auf alles verzichten und wie ein Hund leben muss. Und Du musst es genauso wenig!

Zu besonderen Anlässen, esse ich gern auch die Sachen, die man nicht unbedingt vermuten würde. Und dazu gehört meine klebrig, süße Maracujatorte, die es bestimmt schon 25 Jahre lang gibt: Biskuitboden mit Pfirsichen, Sahne und einem Spiegel aus Maracujasaft. Super süß, super lecker, super geil. Und in Maßen bzw. selten auch kein Problem – im Rahmen einer ansonsten gesunden Ernährung.

Diese Unsitte lässt mich schaudern

Was mich beim Gedanken an meinen Geburtstag allerdings schaudern lässt, sind die Glückwünsche, die mich regelmäßig erreichen – und ich bin mir sicher, dass Du sie genauso kennst wie ich: Die lieblosen „Alles Gute“-Nachrichten auf Social Media, die mit viel, viel Glück noch ein Smiley enthalten, ansonsten aber in etwa so persönlich sind wie die Post vom Finanzamt.

Aber wenn es jemand dann doch mal persönlicher formulieren will, wird es eher schlimmer als besser, denn dann liest man oft: „Bleib wie Du bist“ oder „Mach weiter so“. Kommt Dir das bekannt vor?

Was, wenn ich Dir sage, dass das so ziemlich das Schlimmste ist, was man meiner Meinung nach auf eine Karte schreiben kann?

Die Freunde und Verwandten meinen es ja nur gut. Aber das Gegenteil von gut ist gut gemeint, oder nicht?
Wissen sie überhaupt so recht was sie Dir da mit einem Lächeln im Gesicht oder in Schönschrift wünschen?

Bleib wie Du bist? Wenn ein Baum aufhört, zu wachsen, stirbt er.

Bleib wie Du bist? Wenn eine Raupe sich nicht verpuppt, wird sie nie zum Schmetterling.

Bleib wie Du bist? Wenn ich mich nie verändert hätte, wär ich noch immer fremdbestimmt.

Das Beispiel vom Baum

Genau wie das Potential für einen riesigen Wald in einem einzelnen Kern verborgen liegt, hast Du das Potential, so viel mehr aus Dir zu machen, als Du Dir vielleicht gerade träumen magst!

Genau wie ein Spross brauchst Du Raum und etwas Starthilfe, um wachsen zu können.

Und genau wie an einem Apfelbaum sind die Früchte für Deine harte Arbeit das letzte, was wächst, bevor der Winter kommt.

Warum solltest Du also so bleiben wollen wie Du bist, warum solltest Du auf das „Mach weiter so!“ hören, wenn der Lohn dafür doch nur Mittelmäßigkeit und ein fremdbestimmtes Leben ist?

Dein Umfeld mag es bequem

Für diejenigen, die Dir das wünschen, hieße das, dass alles so bequem und bekannt, so schön gemütlich bleibt wie es gerade ist. Die meisten werden sich solche Gedanken nicht bewusst machen, aber unterbewusst streben Menschen nach Kontinuität, nach Sicherheit und Konstanten.

Wenn Du Dich nicht veränderst, bist Du für Dein Umfeld eine unerschütterliche Eiche. Aber wenn Du plötzlich neue Wege einschlägst oder  ehrgeiziger/fokussierter wirst, dann kann das andere verunsichern.

Aber ich sage ja auch gar nicht, dass Du zwingend alles über den Haufen werfen und alte Brücken abbrechen musst. Klar, es gibt Situationen, in denen das der richtige Weg für Dich sein kann, und dann ermutige ich Dich auch dazu, das zu tun!

Trotzdem finde ich es im Prinzip wichtig, die eigenen Wurzeln zu kennen. Zu wissen, wo man herkommt, für wen man das alles tut und wem man sehr wahrscheinlich auch viel zu verdanken hat. Aber statt im Frühstadium der eigenen Entwicklung stehenzubleiben, solltest Du Dich darauf fokussieren, in den Himmel zu wachsen!

Führ kein Leben in der Vergangenheit, indem Du falschen Entscheidungen hinterher trauerst oder Streitgespräche noch Monate und Jahre in Deinem Kopf mit „was wäre gewesen, wenn“ durchspielst. Bloß bau auf der anderen Seite auch keine Luftschlösser, sondern genieße die Gegenwart und stell dabei gleichzeitig die Rahmenbedingungen für Dein persönliches Wachstum sicher!

Veränderung ist ein Muss

Der Gedanke vom persönlichen Wachstum scheint aber viele Leute abzuschrecken, vor allem – wie gesagt – die Leute, die dabei zusehen, wie sich andere verändern. Nur ist es eine Grundvoraussetzung, dass Leute, die wachsen wollen, um gesundheitlich, menschlich, zeitlich und beruflich selbstbestimmter zu leben, sich verändern müssen.

Die Frage, ob ich eine Diät mache oder ein gesundheitsbewusster Esser werde, entscheidet über Erfolg und Misserfolg.
Das eine ist etwas, das ich tue, das andere ist jemand, zu dem ich werde!

Sport treiben oder Outdoorliebhaber werden?
Ein Kind kriegen oder Mama werden?
Ins mittlere Management aufsteigen oder Anführer werden?

Deswegen wollen wir auch, dass Du ein Selbstbestimmer wirst!

Der Weg dahin soll und muss nicht zwangsläufig von Verzicht, abgesagten Einladungen und 60 Stunden-Wochen gepflastert sein.
Du sollst Deinen Horizont erweitern – z.B. mit Podcasts, Seminaren oder Coachings – und daraus immer neue Schritte ableiten, wie Du Dich nach und nach in allen Bereichen – nicht nur bei der Arbeit – weiterentwickeln kannst, ohne Dich selbst, Körper, Geist, Deine Liebsten oder Deinen Beruf zu vernachlässigen.

Allein die Tatsache, dass Du Dir den Blog durchliest, zeigt doch, dass Du eigentlich etwas verändern willst.
Warte nicht länger!

Ach, und sag Deiner Familie, dass sie sich schonmal einen neuen Spruch für die nächste Geburtstagskarte einfallen lassen soll.

Wenn Du nicht weiter im Trüben fischen, sondern gemeinsam mit den wichtigsten Menschen in Deinem Leben wachsen willst, dann schick ihnen jetzt diesen Artikel! Lass sie bei Deinem Wachstum nicht nur zusehen, sondern mitwirken und mitwachsen!

Also, bleib bloß nicht wie Du bist, sondern sei Dein selbst.best.immer.

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