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Geh durch das Tal der Tränen

Hast Du bisher auch zu denjenigen gehört, die bei ambitionierten, aber machbaren Zielen wieder und wieder frühzeitig die Flinte ins Korn geworfen haben?

Und hast Du Bedenken, dass es Deinem Vorhaben, ein Selbstbestimmer zu werden, genauso ergehen könnte? Dann lass uns der Sache mal gemeinsam auf den Grund gehen!

Auf Deinem Weg zu mehr gesundheitlicher, menschlicher, zeitlicher und beruflicher Selbstbestimmung wirst Du immer neue Potentialperlen suchen und bergen müssen, um Deinem Ziel näherzukommen.

Willst Du vielleicht eine Businessidee groß machen, um aus dem langweiligen Sachbearbeiterjob herauszukommen?
Oder aber die Karriereleiter in dem Unternehmen erklimmen, in dem Du aktuell so glücklich bist?
Suchst Du noch Deinen Traumpartner oder willst Du die Beziehung zu Deinem Partner geraderücken oder vertiefen?
Hast Du erkannt, dass Du für Deine körperliche Gesundheit ein paar Kilos abnehmen solltest?
Und Freundschaften für Deine geistige Gesundheit besser pflegen musst?

Dann sind das lohnenswerte Ziele, für die Du – und das schockt viele – oftmals härter, smarter und auch länger arbeiten musst als Du anfangs glaubst!

Das ist ein Problem, denn viele Menschen erwarten, dass der Fortschritt auf dem Weg zum Ziel linear verläuft und es in schön regelmäßigen Abständen Meilensteine und Erfolge zu feiern gibt. Leider nein. Leider gar nicht.

Wie Fortschritt wirklich abläuft

Oft beginnt die Reise zwar mit einem großen ersten Sprung, der auch entsprechende Fortschritte liefert, und Du bist hochmotiviert! Aber so geht es in der Regel nicht weiter.

Jetzt betrittst Du nämlich das Tal der Tränen, in dem Dein Erfolg hinter Deinen vom anfänglichen Fortschritt erhöhten Erwartungen zurückbleibt. Und das Tal kann beschissen lang sein. Auf jeden Fall ist es nicht besonders ermunternd, mitunter sogar richtig deprimierend, wenn Du das Gefühl hast, nur auf der Stelle zu treten.

Trotzdem erreichst Du irgendwann einen Punkt, an dem es oft steil bergauf geht und an dem die Erfolge all die Rückschläge, Zweifel und blankliegenden Nerven wettmachen. Sofern Du vorher natürlich nicht aufgegeben hast.

Mir ging es nicht anders

So war es auch, als ich damals angefangen hab, nebenberuflich Trainings- und Ernährungscoachings anzubieten.

Ein einzelner Facebookpost hatte direkt 5 Anfragen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis generiert und mir 2 Kunden beschert!
Das war ja einfach!

Ich dachte mir, wenn ein einzelner Post schon so viel Wirbel verursacht, dann bin ich am Ende der Woche bis über beide Ohren ausgebucht! Aber so war es nicht.
Die 2 Kunden hatten einfach zufällig zur richtigen Zeit das richtige Problem für die Lösung, die ich angeboten hatte, und – wichtig – genug Vertrauen in meine Problemlöserqualitäten, weil sie wussten, dass ich mich in den letzten Jahren selbst ganz schön gemausert und vom antriebslosen Müllschlucker zum selbstbestimmten Ernährungscoach entwickelt hatte. (Meine ganze Geschichte kannst Du im Podcast nachhören!)

Das war aber natürlich nur deshalb der Fall, weil sie eben Facebookfreunde waren und mich deshalb persönlich kannten und eine ganz andere Vertrauensbasis hatten als vollkommen Fremde.

Danach lief es unglaublich zäh

Nach diesen einfachen, anfänglichen Erfolgen, die oft auch als „low hanging fruits“ – also niedrig hängende Früchte – bezeichnet werden, weil sie so leicht zu erreichen sind, ging es nur schleppend voran.

Ein Ernährungsvortrag vor Mitgliedern eines Sportvereins hier, eine Trainingseinheit für eine Mannschaft da, aber praktisch null Neukundenakquise für die 1:1-Coachings prägten die nächsten Monate.

Rückblickend war ich also mittendrin im Tal der Tränen und ich dachte auch mehr als nur einmal daran, mein Konzept komplett umzuwerfen oder ganz aufzuhören. Aber dann wurde mir klar, dass ich mich nach den nächsthöheren Früchten strecken müsste, jetzt, wo die low hanging fruits ja bereits gepflückt waren.

Und um die nächst höheren Früchte zu erreichen, musste ich persönlich und fachlich wachsen!

Aber in welche Richtung?

Deshalb konzentrierte ich mich darauf, noch mehr zu lernen und zu testen, um einerseits meinen Kunden zu noch besseren und langanhaltenden Ergebnissen verhelfen und andererseits mehr Leute mit meiner Arbeit erreichen zu können.

Denn natürlich ging es damals in erster Linie darum, meine Kunden gesünder, fitter und schlanker zu machen und dafür zu sorgen, dass diese Erfolge nicht vom Jojo-Effekt einkassiert werden. Aber das Problem der fehlenden Interessenten lag weniger an fehlenden Ergebnissen meiner Kunden, sondern schlicht daran, dass außerhalb meiner Facebookfreundesliste niemand von meiner Arbeit wusste!

Das zu ändern war ein harter und langer Prozess, in dem ich unter anderem über mich lernte, welche Arten von Coaching und Marketing am besten zu meinem Typ und zu meinen Fähigkeiten passten. Ab dann galt es, diese Fähigkeiten und Erkenntnisse noch besser zu nutzen, um nicht nur erfolgreich zu sein, sondern auch langfristig Spaß an der Arbeit zu haben!

Erfolg braucht seine Zeit

Lange Zeit passierte erstmal nichts, bis sich mein erster Podcast etabliert hatte und mir plötzlich immer mehr Neukunden bescherte, die sich von meiner Arbeit, den Ergebnissen meiner Kunden und letztendlich auch von meiner Art angesprochen fühlten.

Dazu zählten nicht nur Einzelpersonen, die gesünder, fitter und schlanker werden wollten, sondern auch Unternehmen, die mal frischen Wind in ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement haben und ihre Mitarbeiter zu mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit motivieren wollten.

Ab einem gewissen Zeitpunkt gab es dann sogar einen Aufnahmestopp für das 1:1-Coaching, weil ich nicht genug Kapazitäten hatte, um gleichzeitig auch meine Beziehung und Gesundheit nicht hinten anstellen zu müssen.
Denn alle Aufträge der Welt helfen mir nicht, wenn ich dadurch zeitlich so wenig selbstbestimmt bin, dass ich keine Kontrolle mehr über meinen Kalender habe, gemeinsames Abendessen nicht mehr stattfinden kann oder keine Zeit mehr für meinen Sport bleibt.

Das beschreibt jetzt natürlich meine persönliche Sicht der Dinge, bei Dir sind die Prioritäten vielleicht etwas anders – was völlig normal und okay ist! Wir wollen schließlich, dass Du Deine Version eines selbstbestimmten Lebens kreieren kannst und nicht nach irgendwelchen Vorgaben lebst, die zu uns, aber so rein gar nicht zu Dir passen.

Was musst Du für Deinen persönlichen Erfolg tun?

Ein einzelner Post hat mich nicht erfolgreich gemacht, sondern die Realisierung meiner Vorlieben und besonderen Fähigkeiten, jede Menge kostenloser Content, die damit verbundene Arbeit und die vielen zufriedenen Kunden.
Und vor allem die Tatsache, dass ich im Tal der Tränen nicht den Mut verloren hab.

So ähnlich wird es auch bei Dir sein.

Eine einzelne Date Night mit Deiner besseren Hälfte lässt sich leicht realisieren, reicht allein aber längst nicht für eine lange und glückliche Beziehung aus.
Gerade in Beziehungen kommt es darauf an, dem anderen zuzuhören, die eigenen Interessen auch mal zugunsten eines Kompromiss zu vernachlässigen und hart an den eigenen Macken zu arbeiten, die den Partner sonst noch irgendwann zum Axtmörder werden ließen.
Und hart an den eigenen Macken, Ecken und Kanten zu arbeiten, kann manchmal der größte Liebesbeweis sein.

Oder sehen wir uns das Berufsleben an:
Wenn Du in der Position oder Branche eigentlich völlig unzufrieden bist, kommst Du nicht drumrum, parallel zum Job hart dafür zu arbeiten, um Dich für einen anderen Job oder die andere Branche zu qualifizieren. Selbst wenn das heißen sollte, dass es zwischenzeitlich keinen Ausblick auf Veränderung oder Verbesserung der Situation gibt. Zumindest bis Du mit der Fortbildung fertig bist. Das Tal der Tränen halt.

Und nur weil Du 2 Kilo mit einer Fastendiät verloren hast, ist Deine Selbstvernachlässigung der letzten Jahre mit viel Fast Food und Netflix, dafür aber ohne Bewegung nicht gleich ausgebügelt.
Erstens sind die 2 Kilo in den seltensten Fällen reines Körperfett, sondern vor allem Wasser und fehlender Darminhalt (denn wer nichts isst, hat auch nichts im Bauch). Und zweitens ist die Kunst nicht, Gewicht zu verlieren, sondern es langfristig auf dem neuen Stand zu halten!
Auch das gelingt nur, indem Du unnachgiebig daran arbeitest, Deinen Lebensstil langfristig durch bessere Ernährungsgewohnheiten und mehr Bewegung aufzupolieren.

Und jetzt geben die meisten auf, weil die Mühe größer ist als gedacht und weil der Fortschritt langsamer kommt als erwartet. Das Tal der Tränen ist voller geplatzter Träume und aufgegebener Ziele!

Bleib dran!

Auch ich bekenne mich da schuldig, denn in der Vergangenheit habe ich schon mehrfach versucht, Freundschaften und die Beziehung zu meiner Familie mehr zu pflegen, es aber lange Zeit nicht geschafft, und nach ein paar halbherzigen Versuchen wieder sein gelassen.

Erst in den letzten 1-2 Jahren habe ich es geschafft, mehr Regelmäßigkeit reinzukriegen und auch alte Freundschaften wiederzubeleben, was mitunter viel Zeit und Mühe kostet.

Und vermutlich hast auch Du schon Ziele oder Projekte aufgegeben, weil es schwer wurde.

Steckst Du vielleicht auch gerade auf dem Weg zu einer lohnenswerten Veränderung mitten im Tal der Tränen und spielst mit dem Gedanken, den Scheiß einfach sein zu lassen, weil sich eh nichts ändert?

Tu das nicht! Denn hier trennen sich die erfolgreichen Selbstbestimmer vom Rest.

Wenn Dein Atem lang genug ist, tauchst Du bis zur nächsten Perle. Und wenn Du genug wächst, kommst Du an die oberen Früchte.

Dann wird sich all die Arbeit gelohnt haben und die Freude über den großen Erfolg wird die Niederlagen vergessen machen! Und das motiviert wiederum, auch mal Rückschläge zu verkraften und weiterzumachen.

Wenn Du also nicht weiter im Trüben fischen, sondern Dein Ziel erreichen willst, dann klick hier und abonnier unbedingt unseren Newsletter! So kannst Du sicher sein, dass Du mit jedem Artikel weiter wächst.

Also, geh durch das Tal der Tränen und sei Dein selbst.best.immer.

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