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Übernimm Verantwortung

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du auf unseren Blog aufmerksam geworden bist, weil Du mit der Art, wie Dein Leben aktuell läuft, nicht zufrieden bist und deshalb etwas ändern willst.

Das ist auch gut so! Denn wir haben ja schon ausführlich darüber gesprochen, dass ein Baum stirbt, wenn er aufhört, zu wachsen.
Mit diesem Wunsch bist Du nicht allein. Da draußen gibt es so viele Menschen, die sich wünschen, dass sich in ihrem Leben endlich etwas ändert. Aber oft scheitert es daran, dass es eben nur ein Wunsch bleibt, weil einfach nur gegrübelt und nicht gehandelt wird.

Warum ist das so? Warum scheinen die Vorhaben mancher Leute schon von vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein? Wenn Du schon ein paar Beiträge gelesen hast, wird es Dich sicher nicht wundern, dass das Problem durchaus zwischen den Ohren liegen kann!

Klar, es könnte an der fehlenden Motivation, an unrealistischer Zielsetzung und schlechter Planung scheitern oder durch fehlendes Handeln einfach nicht vorwärtsgehen. Das sind alles plausible Gründe, warum der Traum von positiver Veränderung für viele bisher nicht wahr geworden ist.

Aber daneben gibt es auch noch andere Fallstricke – weniger offensichtlich vielleicht, aber dadurch nicht weniger gefährlich für ihre und Deine Träume!

Fallstricke für Deinen Erfolg

Wenn ich Leute nach ihrer Motivation frage – also, warum sie etwas ändern wollen – kommen bei manchen von ihnen bestimmte Antworten, bei denen bei mir alle Alarmglocken schrillen.

Darunter sind so Sachen wie:

„Mein Chef weiß meine Arbeit nicht zu schätzen und bezahlt mich viel zu schlecht“

„Mein Mann/meine Frau geht bei jedem Scheiß direkt an die Decke“

„Ich würde ja gern was gegen das Übergewicht machen, aber das Studio ist viel zu weit weg“

Was fällt Dir an diesen Aussagen auf?
Es sind immer die anderen schuld!

Natürlich ist das jetzt jeweils nur eine Aussage, die ohne Kontext schlecht einzuordnen ist, aber kommen solche Formulierungen im Gespräch häufiger vor, ist es wahrscheinlich, dass diese Leute die Schuld für den Ist-Zustand in externen Faktoren sehen – oder anders: Für sie ist die Badehose schuld, dass sie nicht schwimmen können!

Liegt die Verantwortung intern oder extern?

Indem Du die Schuld bei anderen Leuten oder in widrigen äußeren Umständen suchst, klammerst Du die Option, dass Du vielleicht (ganz vielleicht!) eine Mitschuld an der Situation haben könntest, großzügig aus.

Erkennt wirklich selbst ein Blinder, dass Dein Chef daran schuld ist, dass Dein Job so scheiße ist?
Und ist es wirklich so glasklar, dass Dein Partner Schuld daran hat, dass Ihr so oft streitet?

Jammern ist einfach, Jammern ist bequem und durch Jammern bekommst Du Aufmerksamkeit, Mitleid und sicher auch Zustimmung von einigen Kollegen, Freunden und Verwandten.

Nur machst Du Dich auf diese Weise zum Opfer der äußeren Umstände!
Und indem Du die Schuld allein bei anderen suchst, gibst Du ihnen Macht über Dich. Ganz egal, ob sie es wissen bzw. merken, oder nicht.

Ganz deutlich wird das, wenn man überlegt, wie sehr die eigene Laune von der Anwesenheit mancher Personen abhängig sein kann. Du gibst Deinem Chef also praktisch die Macht, Deine Laune so richtig abstürzen zu lassen. Das klingt nicht besonders selbstbestimmt.

Was muss sich ändern?

Indem Du so tust, als könntest Du an der Situation nichts ändern und sie null beeinflussen, erlebst Du einen Verlust von Kontrolle, der sich extrem frustrierend und sogar deprimierend anfühlen kann.

Der große Fehler liegt darin, zu glauben, dass sich „etwas“ ändern muss, um ein Selbstbestimmer werden zu können, wenn Du in Wirklichkeit Dich SELBST ändern solltest!

Du solltest Dich immer fragen, welchen Beitrag Du geleistet haben könntest, dass die Situation so werden konnte, wie sie jetzt ist. Das erfordert ein gewisses Maß an Selbstreflexion und auch die Fähigkeit, sich ein Stück weit von den eigenen Emotionen und Meinungen freizumachen.

Wenn Du aber gar nicht erst in Betracht ziehen WILLST, dass Du eine Verantwortung für den Verlauf der Dinge hast, dann wirst Du immer wieder auf Deinen Standpunkt bestehen und andere Blickwinkel und Deutungen der Situation nicht zulassen.

Keine gute Basis für klärende Gespräche oder wichtige Verhandlungen. Ganz im Gegenteil! Durch diese Einstellung wirst Du zum Teil des Problems statt ein Teil der Lösung zu sein!

Klar: Es ist ein unbequemer Gedanke, eine Mitschuld an so furchtbaren Dingen wie dem eigenen Übergewicht, dem Ehestreit oder an der Unzufriedenheit im Job zu haben. Erst recht, wenn Du doch eigentlich gar nichts gemacht hast, was dazu hätte führen können!

Aber merkst Du das? Hier schleicht sich schon wieder die falsche Denkweise ein.

Auch Nichtstun ist Teil des Problems

Hoffst Du, dass sich die Kollegen bereiterklären, das Projekt beim Kunden oder die Präsentation bei der Geschäftsleitung zu übernehmen?
Erwartest Du, dass Du neue Aufgaben mit klaren Anweisungen zugeteilt bekommst?
Sagst Du Deinem Partner selten oder nie, wie wichtig er für Dich ist?
Und bist Du zuversichtlich, dass der Bluthochdruck durch die neuen Tabletten schon irgendwie besser wird?

Dein Nichtstun macht Dich mitschuldig an der Situation!

Warum soll Dein Chef Dir eine Gehaltserhöhung geben, wenn Du nie die Initiative ergreifst und Verantwortung übernimmst?
Wie soll Dein Partner die Beziehung retten können, wenn Du schon lang nichtmehr daran mitarbeitest?
Und wie können Tabletten, die die Symptome lindern, bitte die Rettung sein, wenn Du nichts gegen die Ursachen tust?
Du musst endlich Verantwortung für Dein Leben, Deine Handlungen und auch für Dein Nichtstun übernehmen!

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun- Molière

Das heißt, dass Du anfangen musst, zu agieren, statt immer nur zu reagieren.

Mach den Anfang

Mach den ersten Schritt, von dem wir doch alle wissen, dass er der schwierigste ist, statt drauf zu hoffen, dass ihn jemand anders für Dich tut oder dass sich das Problem magisch in Luft auflöst!

Lindere den schwelenden Beziehungsstreit durch eine ehrlich gemeinte, liebevolle Geste – eine liebes Wort, ein Lächeln, ein Mitbringsel oder ein Teilschuldeingeständnis! Das Teilschuldgeständnis kriegt meist dicke Bonuspunkte.
Im besten Fall setzt Du damit eine Positivspirale in Gang, die der Ausweg aus dem Streit sein kann.

Melde Dich freiwillig, um den Hut für eine wichtige Teilaufgabe aufzukriegen.
Signalisiere Leistungsbereitschaft, indem Du Lösungen vorschlägst, statt Dich an Probleme aufzuhängen.

Und nein, das ist kein Aufruf zu einer kompromisslosen 70Std-Woche. Ich finde es lächerlich, dass Effektivität an vielen Stellen an Präsenzzeit festgemacht wird und begrüße es, wenn Leute pünktlich Feierabend machen. Aber hin und wieder gibt es Situationen, in denen es hilfreich für das Projekt, die Firma und/oder Deine Karriere wäre, Einsatz zu zeigen. In welcher Form auch immer.

Denn egal, in welchem Kontext, Verantwortung in einer Situation zu übernehmen, heißt Verantwortung für Dich selbst übernehmen, heißt Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen!

Wenn Du nicht weiter im Trüben fischen, sondern ein Selbstbestimmer werden willst, dann schau Dir unseren kostenlosen Videokurs „Die 5 Geheimnisse der Selbstbestimmer“ an!

Also, übernimm Verantwortung und sei Dein selbst.best.immer.

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